Bern · Kanton Bern

24-Stunden-Betreuung in Bern – zwischen Lauben, Aare und Bümpliz

Ihre Mutter lebt seit Jahrzehnten in derselben Wohnung im Breitenrain. Sie kennt jede Stufe und jeden Laden, aber allein schafft sie den Tag nicht mehr. Wir organisieren in Bern eine Betreuerin, die bei ihr einzieht und sie im Alltag unterstützt. Die ärztlich verordnete Pflege leistet weiterhin SPITEX BERN. Für Sie gibt es bei uns eine feste Ansprechperson.

  • Start in der Regel etwa 7 Tage nach Ihrer Zusage
  • Abgestimmt mit SPITEX BERN
  • Im Durchschnitt CHF 6'800.– bis 7'800.– pro Monat

Anrufen: +41 77 944 61 81

Kostenloses Erstgespräch

Name, Telefon und PLZ genügen. Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden (werktags) zurück.

Typische Situationen

Seniorenbetreuung in Bern: Inselspital, Demenz, ein Sturz in Bümpliz

Zurück aus dem Inselspital, aber noch nicht sicher auf den Beinen

Nach einer neuen Hüfte oder einem Eingriff am Herzen plant das Inselspital den Austritt oft schneller, als die Familie erwartet. Zu Hause in der Länggasse warten dann vielleicht drei Stockwerke ohne Lift und ein leerer Kühlschrank. Die Betreuerin hilft beim Aufstehen und Anziehen, kocht und begleitet zur Physiotherapie. Rufen Sie an, sobald der Sozialdienst ein Datum nennt.

Der Vater pflegt die Mutter mit Demenz und kommt an seine Grenzen

Meist kümmert sich zuerst der Partner. Er richtet das Frühstück, erinnert an die Tabletten und steht nachts auf, wenn sie im Flur umhergeht. Nach einigen Monaten schläft er kaum noch. Eine Betreuerin im Haushalt nimmt ihm Kochen, Wäsche und die unruhigen Stunden ab. So bleibt er Ehemann und muss nicht Pfleger sein. Beratung für Angehörige bietet zudem Alzheimer Bern.

Nach einem Sturz allein im Haus in Bümpliz

Ein Fehltritt auf dem Weg zum Briefkasten, eine lange Nacht auf dem Boden, danach die Angst vor jedem Abend allein. In Bümpliz, Bethlehem oder im Kirchenfeld wohnen manche älteren Menschen allein in einem Haus oder einer grossen Wohnung. Mit einer Betreuerin ist nachts jemand in Rufweite. Sie begleitet zum Einkaufen, achtet auf Stolperfallen und merkt früh, wenn die Kräfte nachlassen.

Wer macht was

Betreuerin im Haushalt und SPITEX BERN: wer was übernimmt

SPITEX BERN hat Standorte in allen Stadtteilen, etwa in der Länggasse, im Kirchenfeld, in der Lorraine und in Bümpliz. Sie übernimmt die Pflege nach ärztlicher Verordnung, hat einen Nachtdienst und bietet Palliative Care, Psychiatriepflege und Pflege bei Demenz an. Unsere Betreuerin ist für alles dazwischen da: Haushalt, Begleitung und Gesellschaft. Vor dem Einzug klären wir mit der Spitex, wer wann kommt.

Die Betreuerin (Pflegeservice24)

  • wohnt im Haushalt und ist auch nachts da
  • hilft beim Waschen, Anziehen und Aufstehen
  • kocht, kauft ein, wäscht und putzt
  • begleitet zu Terminen und auf Spaziergängen
  • leistet Gesellschaft und gibt dem Tag einen Rhythmus
  • bringt Geduld und Struktur bei Demenz mit

SPITEX BERN

  • Pflege nach ärztlicher Verordnung
  • Medikamente richten und verabreichen
  • Wundversorgung, Injektionen, Kontrollen
  • Abrechnung über die Krankenkasse

Die Betreuerin ist keine Pflegefachperson. Zeiten und Aufgaben stimmen wir mit der Spitex ab.

Entscheidungshilfe

Pflegeheim oder 24-Stunden-Betreuung in Bern?

In der Stadt betreibt unter anderem Domicil Bern mehrere Alters- und Pflegezentren, dazu kommen Heime anderer Träger. Ein Umzug ins Heim ist angezeigt, wenn Pflegefachpersonen rund um die Uhr nötig sind oder die Wohnung auch mit Hilfsmitteln nicht mehr geeignet ist. Braucht Ihre Mutter vor allem Hilfe im Haushalt, Begleitung und jemanden in der Nacht, reicht oft die Betreuerin daheim.

Die Betreuung taugt auch als Übergang: Manche Familien schauen in dieser Zeit Zentren an und melden sich an. Andere stellen nach einigen Monaten fest, dass der Umzug vorerst nicht nötig ist. Beides ist in Ordnung.

KriteriumPflegeheim24-Stunden-Betreuung zu HauseSpitex und stundenweise Betreuung
WohnenZimmer im Heimeigene Wohnungeigene Wohnung
BetreuungPflegeteam im Schichtbetriebeine Betreuerin im Haushalt, im TurnusBesuche zu festen Zeiten
NachtsPersonal im HausBetreuerin im Hausmeist niemand vor Ort
Pflegeim Heimdurch die Spitexdurch die Spitex
KostenHeimtaxe und Pflegekosten, je nach Heimim Durchschnitt CHF 6'800.– bis 7'800.– pro Monatnach Stunden, ab CHF 45.–

Heimtaxen erfragen Sie am besten direkt beim Heim. Heimpreise aus zweiter Hand nennen wir nicht.

Kosten und Finanzierung

Was die Betreuung in Bern kostet – und wer mitzahlt

PositionBetrag
Basis – pro Monat
Weitgehend selbstständig: Haushalt, Mahlzeiten, Gesellschaft, leichte Unterstützung
CHF 6'800.– bis 7'100.–
Plus – pro Monat
Regelmässige Hilfe bei Körperpflege und Mobilität, Inkontinenz, mehr Koordination
CHF 7'100.– bis 7'500.–
Intensiv – pro Monat
Bettlägerig, Hilfe beim Umsetzen, Demenz, palliative Situation, hoher Koordinationsbedarf
CHF 7'500.– bis 7'800.–
Kost und Logis
trägt die Betreuungskraft, wird von ihrem Honorar abgezogen
CHF 900.– bis 1'200.–
Stundenweise Betreuung
inklusive Anfahrt
ab CHF 45.– / Std.

Rechenbeispiel

Stufe Plus: CHF 7'100.– bis 7'500.– pro Monat. Erhält die betreute Person eine Hilflosenentschädigung der AHV mittleren Grades (CHF 630.– pro Monat), bleiben CHF 6'470.– bis 6'870.–. Ob ein Anspruch besteht, wird nach der Anmeldung bei der IV-Stelle geprüft.

Durchschnittspreise laut unserer Preisübersicht, Stand Oktober 2026. Der genaue Monatspreis hängt von Betreuungsumfang, Sprachniveau der Betreuungskraft und Einsatzort ab. Ihr persönliches Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Für die Hilflosenentschädigung der AHV zählt, ob Ihr Angehöriger beim Ankleiden, Waschen oder Essen dauernd auf fremde Hilfe angewiesen ist. Ersparnisse oder eine hohe Rente spielen keine Rolle. Die Hilflosigkeit muss ohne Unterbruch mindestens sechs Monate gedauert haben. Zuständig für die Anmeldung ist die IV-Stelle des Kantons Bern; das Vorgehen erklärt die Ausgleichskasse des Kantons Bern.

Ergänzungsleistungen beantragen Sie in der Stadt bei der AHV-Zweigstelle Bern-Ostermundigen an der Bundesgasse 33. Sie prüft das Gesuch und leitet es an die Ausgleichskasse weiter. Krankheits- und Behinderungskosten vergüten die Ergänzungsleistungen separat. Beim Ausfüllen hilft die kostenlose Sozialberatung von Pro Senectute Kanton Bern im Berner Generationenhaus am Bahnhofplatz.

Auskunft zur Hilflosenentschädigung: Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB)

Kostenrechner und Finanzierung

Ablauf

Vom Inselspital oder Lindenhof zurück in die Wohnung: der erste Tag

Inselspital und Lindenhofspital planen den Austritt mit ihrem Sozialdienst. Dieser meldet meist auch SPITEX BERN für die ersten Pflegeeinsätze an. Nennen Sie uns das Datum möglichst früh. Kommt der Austritt früher als geplant, sagen wir Ihnen offen, ob wir den Tag halten können. Am ersten Tag sitzen wir mit Ihnen und der Betreuerin zusammen. Wir besprechen Essenszeiten, Ruhepausen und Gewohnheiten und legen fest, wo Medikamentenplan und wichtige Telefonnummern liegen. Danach geht die Betreuerin die wichtigsten Wege im Quartier ab: zur Apotheke, zur Hausarztpraxis und zur Bäckerei.

  1. Erstgespräch: Wir hören zu und klären, ob eine 24-Stunden-Betreuung passt.
  2. Schriftliches Angebot in CHF mit allen Positionen.
  3. Nach Ihrer Zusage: in der Regel etwa 7 Tage bis zum Start.
  4. Die Betreuerin reist mit dem Zug an (Bahnhof Bern). Wir begleiten sie zu Ihnen und stellen sie vor.
  5. In der ersten Zeit enger Kontakt mit Ihnen und der Betreuerin, danach eine feste Ansprechperson. Wechsel im Turnus mit Übergabe in der Wohnung.
Senior und Betreuerin auf dem Balkon über den Dächern der Berner Altstadt (Symbolbild)

Wohnen und Wege

Sandsteinhaus, Altbau oder Siedlung: Betreuung zu Hause in Bern

In der Altstadt wohnen ältere Bernerinnen und Berner oft hoch oben in einem Sandsteinhaus, mit schmaler Treppe und ohne Lift. Unter den Lauben ist der Einkauf nah, doch der Weg in die Wohnung bleibt steil. In der Länggasse und im Breitenrain prägen Mehrfamilienhäuser aus der Zeit um 1900 das Bild, im Kirchenfeld Häuser mit Garten.

Bümpliz und Bethlehem haben grosse Siedlungen, meist mit Lift. Für die Betreuerin muss ein Zimmer frei sein, das sie hinter sich schliessen kann; oft ist es das frühere Kinderzimmer. Tram und Bus verbinden jedes Quartier mit der Innenstadt, dem Märit auf dem Bundesplatz und den Wegen an der Aare.

Wir betreuen in allen Quartieren, zum Beispiel:

  • Altstadt
  • Länggasse
  • Breitenrain
  • Lorraine
  • Kirchenfeld
  • Mattenhof
  • Weissenbühl
  • Monbijou
  • Holligen
  • Bümpliz
  • Bethlehem
  • Wittigkofen
  • Ostring

PLZ 3000, 3004, 3005, 3006, 3007, 3008, 3010, 3011, 3012, 3013, 3014, 3015, 3018, 3019, 3020, 3027.

Aquarell-Illustration der Stadt Bern

Kontakte vor Ort

Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren in Bern

Spitex

SPITEX BERN

Pflege nach ärztlicher Verordnung

Spitäler

Beim Austritt: Sozialdienst des Spitals

Finanzen

Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB)

Auskunft zur Hilflosenentschädigung der AHV

Seriös organisiert

Klar geregelt und ärztlich begleitet

Alles schriftlich

Leistungen, Preis und Zuständigkeiten stehen im schriftlichen Angebot. Kost und Logis der Betreuerin sind darin klar geregelt.

Eingetragene Firma

Fortuna Sanitas GmbH, Basel, UID CHE-404.566.596. Anstellung, Arbeitszeiten und Versicherung der Betreuerin erklären wir im Erstgespräch offen.

Ärztlich begleitet

Dr. med. univ. André Warzecha ordnet Veränderungen im Gesundheitszustand fachlich ein. Über uns

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Betreuung in Bern

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung in Bern?

Durchschnittlich zahlen Familien in Bern CHF 6'800.– bis 7'800.– monatlich. Wo Ihr Betrag in dieser Spanne landet, entscheiden der Betreuungsumfang, die Deutschkenntnisse der Betreuerin und der Einsatzort. Für Kost und Logis kommt die Betreuungskraft selbst auf; von ihrem Honorar gehen dafür CHF 900.– bis 1'200.– im Monat ab. Reichen vorerst ein paar Stunden in der Woche, beginnt der Tarif bei CHF 45.– pro Stunde, Anfahrt eingerechnet. Den genauen Preis erhalten Sie nach dem Erstgespräch in einem schriftlichen Angebot.

Betreuen Sie auch in Köniz, Ostermundigen oder Muri bei Bern?

Ja, auch in den Gemeinden rund um die Stadt, etwa in Köniz, Ostermundigen, Muri, Ittigen oder Zollikofen. In Ostermundigen ist für AHV-Fragen dieselbe Zweigstelle zuständig wie in Bern. Welche Spitex pflegt, hängt dagegen von der Gemeinde ab; SPITEX BERN selbst hat zum Beispiel auch in Kehrsatz einen Standort. Nennen Sie uns die Adresse, dann klären wir die Zuständigkeit und stimmen die Einsätze mit der Spitex vor Ort ab.

Verstehen die Betreuerinnen Berndeutsch?

Alle unsere Betreuerinnen sprechen Deutsch für den Alltag. Berndeutsch ist für die meisten neu. Viele gewöhnen sich aber mit der Zeit an das «Grüessech» der Nachbarin und die Gespräche am Märit. Spricht Ihre Mutter nur noch Mundart oder hört sie schlecht, sagen Sie es uns im Erstgespräch. Wir achten dann besonders auf das Sprachniveau, das auch den Preis beeinflusst. Französisch oder Englisch suchen wir auf Anfrage, soweit verfügbar.

Zahlt die Krankenkasse an die Betreuung zu Hause?

Die Grundversicherung übernimmt nur Pflege, die eine Ärztin oder ein Arzt verordnet und SPITEX BERN oder eine andere anerkannte Spitex erbringt. Die Kosten der Betreuerin im Haushalt deckt die Grundversicherung nicht, auch nicht für Nächte oder Begleitung. Einzelne Zusatzversicherungen leisten Beiträge an eine Haushaltshilfe; das klären Sie am besten mit Ihrer Kasse. Zur Finanzierung beitragen können die Hilflosenentschädigung der AHV und, wenn Einkommen und Vermögen knapp sind, die Ergänzungsleistungen.

In der Region

24-Stunden-Betreuung rund um Bern

Wir betreuen auch in den umliegenden Gemeinden. Diese Städte liegen in der Region:

Nächster Schritt

Betreuung in Bern anfragen

Fünf kurze Fragen zu Ihren Angehörigen: Sie sehen sofort, welche Betreuungsform passt und mit welchem Kostenrahmen Sie rechnen können. Danach rufen wir Sie zurück.

Betreuungs-Kompass

Welche Betreuung passt zu Ihrer Situation?

Beantworten Sie fünf Fragen per Klick und hinterlassen Sie dann Name, Telefon und Postleitzahl für den Rückruf.

Wie mobil ist die Person, um die es geht?
Wie steht es um Gedächtnis und Orientierung?
Braucht die Person nachts Hilfe?
Wie wohnt die Person?
Wie wichtig ist Ihnen das Deutsch der Betreuerin?

Alle Betreuerinnen sprechen mindestens kommunikatives Deutsch.

Wohin dürfen wir uns melden?

Wann dürfen wir Sie anrufen?

Oder rufen Sie uns an: +41 77 944 61 81 (Mo–Fr 8.30–17.00 Uhr)

Quellen und Hinweise
Hinweis
Die Angaben zu Spitälern, Spitex und Beratungsstellen in Bern dienen der Orientierung. Eine Zusammenarbeit besteht nur, wo wir sie ausdrücklich nennen. Pflegeservice24 organisiert Betreuung im Alltag; medizinische Pflege erbringen Spitex oder Pflegefachpersonen. Diese Seite ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder medizinische Beratung. Stand: 27.10.2026.
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