St. Gallen · Kanton St. Gallen

24-Stunden-Betreuung in St. Gallen – in den Quartieren zwischen Rosenberg und Freudenberg

Ihre Mutter wohnt in St. Georgen; der Weg zum Bus führt steil bergab und wieder hinauf. Seit der Reha in der Geriatrischen Klinik schafft sie das nicht mehr allein. Wir organisieren eine Betreuerin, die bei ihr lebt, einkauft, kocht und nachts da ist. Für die Pflege kommt weiter die Spitex St.Gallen AG. Ihre Fragen beantwortet bei uns immer dieselbe Person.

  • Start in der Regel etwa 7 Tage nach Ihrer Zusage
  • Abgestimmt mit Spitex St.Gallen
  • Im Durchschnitt CHF 6'800.– bis 7'800.– pro Monat

Anrufen: +41 77 944 61 81

Kostenloses Erstgespräch

Name, Telefon und PLZ genügen. Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden (werktags) zurück.

Typische Situationen

Eine Betreuerin in St. Gallen: drei typische Anlässe

Nach der Reha in der Geriatrischen Klinik fehlt noch die Kraft

Die Geriatrische Klinik St.Gallen behandelt ältere Menschen akut, in der Rehabilitation und palliativ. Nach dem Aufenthalt geht vieles besser, aber nicht alles wie früher. Wer zu Hause noch beim Duschen, Anziehen oder auf der Treppe Hilfe braucht, kommt mit einzelnen Spitex-Besuchen schlecht durch den Tag. Eine Betreuerin ist auch dann da, wenn die Kräfte am Nachmittag nachlassen, und merkt, wenn etwas nicht stimmt.

Schnee und Glatteis machen den Weg aus dem Haus zur Hürde

In St. Georgen, im Riethüsli oder in Rotmonten ist kaum ein Weg eben. Bei Schnee und Eis bleibt mancher ältere Mensch lieber in der Wohnung, aus Angst vor einem Sturz. Damit fehlen Bewegung, Einkäufe und Gespräche. Die Betreuerin übernimmt die Besorgungen, begleitet an sicheren Tagen zum Spaziergang und bringt Leben in die Stube. Den Weg zur Hausärztin planen Sie mit ihr gemeinsam.

Der Vater lebt allein im grossen Haus am Rosenberg

Seit dem Tod der Mutter ist der Vater dort allein. Die Kinder leben in Zürich oder im Ausland. Bei Besuchen fällt ihnen auf, dass er abgenommen hat und Briefe ungeöffnet liegen bleiben. Treppen meidet er inzwischen. Eine Betreuerin bringt wieder Ordnung, warme Mahlzeiten und Gesellschaft ins Haus. Sie berichtet der Familie, wie es ihm geht, damit niemand aus der Ferne raten muss.

Wer macht was

Betreuerin im Haushalt und Spitex St.Gallen: wer was übernimmt

Die Spitex St.Gallen AG stellt in der Stadt die Grundversorgung mit Pflege und Hilfe zu Hause sicher, an 365 Tagen im Jahr. Sie arbeitet von drei Standorten aus: im Centrum, im Osten und im Westen der Stadt. Zu ihrem Angebot gehören Kranken- und Gesundheitspflege, psychiatrische Pflege und Hauswirtschaft. Ihre Fachleute kommen zu vereinbarten Zeiten; unsere Betreuerin ist in den Stunden dazwischen im Haus. Vor dem Start klären wir mit dem zuständigen Team, wer welche Aufgabe übernimmt, damit nichts doppelt oder gar nicht passiert.

Die Betreuerin (Pflegeservice24)

  • wohnt im Haushalt und ist auch nachts da
  • hilft beim Waschen, Anziehen und Aufstehen
  • kocht, kauft ein, wäscht und putzt
  • begleitet zu Terminen und auf Spaziergängen
  • leistet Gesellschaft und gibt dem Tag einen Rhythmus
  • bringt Geduld und Struktur bei Demenz mit

Spitex St.Gallen AG

  • Pflege nach ärztlicher Verordnung
  • Medikamente richten und verabreichen
  • Wundversorgung, Injektionen, Kontrollen
  • Abrechnung über die Krankenkasse

Die Betreuerin ist keine Pflegefachperson. Zeiten und Aufgaben stimmen wir mit der Spitex ab.

Entscheidungshilfe

Pflegeheim oder 24-Stunden-Betreuung in St. Gallen?

Die kantonale Pflegeheimliste führt für die Stadt St. Gallen zahlreiche Alters- und Pflegeheime auf, getragen von Vereinen, gemeinnützigen Gesellschaften und privaten Unternehmen. Ein Heim ist richtig, wenn Fachpflege rund um die Uhr nötig ist oder die Wohnung trotz Anpassungen nicht mehr zu bewältigen ist. Wer geistig wach ist, aber körperlich Hilfe braucht, bleibt mit einer Betreuerin oft lieber im eigenen Zuhause. Auch mit beginnender Demenz geht das häufig eine Zeit lang.

Pro Senectute berät in der Stadt kostenlos, auch zum Übertritt in ein Alters- oder Pflegeheim. Manche Familien entscheiden in Etappen: zuerst die Betreuung zu Hause, später bei Bedarf der Umzug.

KriteriumPflegeheim24-Stunden-Betreuung zu HauseSpitex und stundenweise Betreuung
WohnenZimmer im Heimeigene Wohnungeigene Wohnung
BetreuungPflegeteam im Schichtbetriebeine Betreuerin im Haushalt, im TurnusBesuche zu festen Zeiten
NachtsPersonal im HausBetreuerin im Hausmeist niemand vor Ort
Pflegeim Heimdurch die Spitexdurch die Spitex
KostenHeimtaxe und Pflegekosten, je nach Heimim Durchschnitt CHF 6'800.– bis 7'800.– pro Monatnach Stunden, ab CHF 45.–

Heimtaxen erfragen Sie am besten direkt beim Heim. Heimpreise aus zweiter Hand nennen wir nicht.

Kosten und Finanzierung

Was die Betreuung in St. Gallen kostet – und wer mitzahlt

PositionBetrag
Basis – pro Monat
Weitgehend selbstständig: Haushalt, Mahlzeiten, Gesellschaft, leichte Unterstützung
CHF 6'800.– bis 7'100.–
Plus – pro Monat
Regelmässige Hilfe bei Körperpflege und Mobilität, Inkontinenz, mehr Koordination
CHF 7'100.– bis 7'500.–
Intensiv – pro Monat
Bettlägerig, Hilfe beim Umsetzen, Demenz, palliative Situation, hoher Koordinationsbedarf
CHF 7'500.– bis 7'800.–
Kost und Logis
trägt die Betreuungskraft, wird von ihrem Honorar abgezogen
CHF 900.– bis 1'200.–
Stundenweise Betreuung
inklusive Anfahrt
ab CHF 45.– / Std.

Rechenbeispiel

Stufe Plus: CHF 7'100.– bis 7'500.– pro Monat. Erhält die betreute Person eine Hilflosenentschädigung der AHV mittleren Grades (CHF 630.– pro Monat), bleiben CHF 6'470.– bis 6'870.–. Ob ein Anspruch besteht, wird nach der Anmeldung bei der IV-Stelle geprüft.

Durchschnittspreise laut unserer Preisübersicht, Stand Oktober 2026. Der genaue Monatspreis hängt von Betreuungsumfang, Sprachniveau der Betreuungskraft und Einsatzort ab. Ihr persönliches Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Anmeldungen für die Hilflosenentschädigung der AHV prüft die IV-Stelle; im Kanton gehört sie zur SVA St.Gallen an der Brauerstrasse. Massgebend ist der Hilfsbedarf im Alltag, nicht das Einkommen. Die Hilflosigkeit muss seit mindestens einem halben Jahr ohne Unterbruch bestehen. Eine leichte Hilflosigkeit wird nur entschädigt, solange jemand zu Hause wohnt. Ergänzungsleistungen beantragen Sie ebenfalls bei der SVA St.Gallen, online oder mit dem Papierformular.

In der Stadt ist zudem die AHV-Zweigstelle im Rathaus eine Anlaufstelle. Pro Senectute hilft kostenlos beim Beantragen von Versicherungsleistungen; Bund und Stadt finanzieren diese Beratung mit.

Auskunft zur Hilflosenentschädigung: SVA St.Gallen

Kostenrechner und Finanzierung

Ablauf

Zurück aus der Geriatrischen Klinik: wie wir den Start planen

Ob Ihre Mutter direkt aus dem Kantonsspital St.Gallen heimkommt oder erst nach der Geriatrischen Klinik: Den Austritt plant der jeweilige Sozialdienst. Er organisiert die Nachsorge, Hilfsmittel und bei Bedarf die Spitex. Wir stimmen den Einzug der Betreuerin auf das Austrittsdatum ab. Wird der Austritt kurzfristig vorgezogen, sagen wir Ihnen sofort, ob wir mithalten können. Sonst suchen wir mit Ihnen eine Lösung für die ersten Tage. Beim Start gehen wir gemeinsam den Medikamentenplan der Spitex durch und notieren Hausarztpraxis, Apotheke und die nächste Bushaltestelle.

  1. Erstgespräch: Wir hören zu und klären, ob eine 24-Stunden-Betreuung passt.
  2. Schriftliches Angebot in CHF mit allen Positionen.
  3. Nach Ihrer Zusage: in der Regel etwa 7 Tage bis zum Start.
  4. Die Betreuerin reist mit dem Zug an (Bahnhof St. Gallen). Wir begleiten sie zu Ihnen und stellen sie vor.
  5. In der ersten Zeit enger Kontakt mit Ihnen und der Betreuerin, danach eine feste Ansprechperson. Wechsel im Turnus mit Übergabe in der Wohnung.
Senior und Betreuerin auf einem Balkon über der St. Galler Altstadt (Symbolbild)

Wohnen und Wege

Seniorenbetreuung in St. Gallen, wo viele Wohnungen am Hang liegen

In St. Gallen wohnt man selten eben. St. Georgen, das Riethüsli und Notkersegg liegen am Hang über der Altstadt, Rotmonten oben am Rosenberg. Viele Häuser dort haben steile Zufahrten und Treppen vor der Tür. Flacher sind Bruggen und Winkeln im Westen, mit Siedlungen und öfter einem Lift. In Lachen, St. Fiden und Heiligkreuz stehen Mehrfamilienhäuser ohne Lift, dafür mit Läden in der Nähe.

Die Betreuerin kauft mit dem Bus ein; nach St. Georgen fährt auch die Mühleggbahn. Ein eigenes Zimmer mit Bett, Schrank und Tür ist Voraussetzung; in einer Dreizimmerwohnung braucht es dafür manchmal etwas Umräumen.

Wir betreuen in allen Quartieren, zum Beispiel:

  • Innenstadt
  • St. Georgen
  • Rotmonten
  • Bruggen
  • Winkeln
  • Lachen
  • Riethüsli
  • Notkersegg
  • Neudorf
  • St. Fiden
  • Heiligkreuz
  • Langgass

PLZ 9000, 9008, 9010, 9011, 9012, 9014, 9015, 9016.

Aquarell-Illustration der Stadt St. Gallen

Kontakte vor Ort

Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren in St. Gallen

Spitex

Spitex St.Gallen AG

Pflege nach ärztlicher Verordnung

Beratung

Finanzen

SVA St.Gallen

Auskunft zur Hilflosenentschädigung der AHV

Seriös organisiert

Klar geregelt und ärztlich begleitet

Alles schriftlich

Leistungen, Preis und Zuständigkeiten stehen im schriftlichen Angebot. Kost und Logis der Betreuerin sind darin klar geregelt.

Eingetragene Firma

Fortuna Sanitas GmbH, Basel, UID CHE-404.566.596. Anstellung, Arbeitszeiten und Versicherung der Betreuerin erklären wir im Erstgespräch offen.

Ärztlich begleitet

Dr. med. univ. André Warzecha ordnet Veränderungen im Gesundheitszustand fachlich ein. Über uns

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Betreuung in St. Gallen

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung in St. Gallen?

Durchschnittlich kostet sie CHF 6'800.– bis 7'800.– monatlich. Den Ausschlag geben drei Punkte: wie viel Betreuung nötig ist, welches Sprachniveau die Betreuerin mitbringt und wo der Einsatz ist. Für Kost und Logis kommt die Betreuungskraft auf; sie lässt sich dafür CHF 900.– bis 1'200.– pro Monat von ihrem Honorar abziehen. Stundenweise Hilfe gibt es ab CHF 45.– pro Stunde, die Anfahrt eingerechnet. Ihren genauen Preis finden Sie im schriftlichen Angebot, das wir nach dem Erstgespräch erstellen.

Betreuen Sie auch in Gossau, Wittenbach oder Rorschach?

Ja, die Region gehört dazu: Gossau, Wittenbach, Gaiserwald, Rorschach, Goldach und auch Herisau im Appenzellerland. In jeder Gemeinde ist eine bestimmte Spitex für die Pflege zuständig; mit ihr nehmen wir vor dem Start Kontakt auf. Wohnen Ihre Eltern in Appenzell Ausserrhoden, gelten für Ergänzungsleistungen die Regeln dieses Kantons. Darauf weisen wir Sie hin, damit der Antrag an die richtige Stelle geht.

Was zahlt die Krankenkasse, wenn eine Betreuerin im Haus wohnt?

Die obligatorische Grundversicherung beteiligt sich nur an der Pflege, welche die Spitex auf ärztliche Verordnung leistet. Kochen, Einkaufen, Begleitung und die Anwesenheit in der Nacht bezahlt sie nicht, auch wenn gerade das im Alltag oft am meisten zählt. Prüfen Sie, ob eine Zusatzversicherung etwas an Hilfe im Haushalt beiträgt. Mehr Gewicht haben meist die Hilflosenentschädigung der AHV und, wenn die Rente nicht reicht, Ergänzungsleistungen der SVA St.Gallen.

Wie schnell geht es nach einem Austritt aus dem Kantonsspital St.Gallen?

Bis die Betreuerin bei Ihnen ist, vergehen ab Ihrer Zusage in der Regel etwa 7 Tage. Vor der Zusage stehen das Erstgespräch und unser schriftliches Angebot. Melden Sie sich deshalb, sobald das Spital oder die Geriatrische Klinik einen Austritt ankündigt. Liegt das Datum früher, helfen oft Angehörige, die Spitex St.Gallen AG oder ein kurzer Heimaufenthalt über die ersten Tage. Wir sagen Ihnen ehrlich, ab wann wir übernehmen können.

Kommt die Betreuerin mit den steilen Wegen in St. Georgen zurecht?

Diese Frage stellen wir uns bei jeder Auswahl. Wer in St. Georgen oder im Riethüsli betreut, muss Treppen und Steigungen gewohnt sein. Wir fragen nach Stockwerk, Lift und Einkaufsweg und schlagen danach eine passende Betreuerin vor. Ausserdem besprechen wir, ob Spaziergänge für Ihre Mutter oder Ihren Vater noch möglich sind oder ob die Betreuerin ebene Strecken suchen soll. Die Mühleggbahn erspart dabei manchen Anstieg.

In der Region

24-Stunden-Betreuung rund um St. Gallen

Wir betreuen auch in den umliegenden Gemeinden. Diese Städte liegen in der Region:

Ratgeber für Familien in St. Gallen

Nächster Schritt

Betreuung in St. Gallen anfragen

Fünf kurze Fragen zu Ihren Angehörigen: Sie sehen sofort, welche Betreuungsform passt und mit welchem Kostenrahmen Sie rechnen können. Danach rufen wir Sie zurück.

Betreuungs-Kompass

Welche Betreuung passt zu Ihrer Situation?

Beantworten Sie fünf Fragen per Klick und hinterlassen Sie dann Name, Telefon und Postleitzahl für den Rückruf.

Wie mobil ist die Person, um die es geht?
Wie steht es um Gedächtnis und Orientierung?
Braucht die Person nachts Hilfe?
Wie wohnt die Person?
Wie wichtig ist Ihnen das Deutsch der Betreuerin?

Alle Betreuerinnen sprechen mindestens kommunikatives Deutsch.

Wohin dürfen wir uns melden?

Wann dürfen wir Sie anrufen?

Oder rufen Sie uns an: +41 77 944 61 81 (Mo–Fr 8.30–17.00 Uhr)

Quellen und Hinweise
Hinweis
Die Angaben zu Spitälern, Spitex und Beratungsstellen in St. Gallen dienen der Orientierung. Eine Zusammenarbeit besteht nur, wo wir sie ausdrücklich nennen. Pflegeservice24 organisiert Betreuung im Alltag; medizinische Pflege erbringen Spitex oder Pflegefachpersonen. Diese Seite ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder medizinische Beratung. Stand: 27.10.2026.
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